Appetitlosigkeit bei Hunden: Diese fünf Ursachen können der Grund sein

Normalerweise läuft Ihr Hund schwanzwedelnd um Sie herum, sobald Sie sein Futter in die Hand nehmen – plötzlich aber nicht mehr?

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Appetitlosigkeit bei Hunden: Diese fünf Ursachen können der Grund sein

Wenn ein Vierbeiner seinen Futternapf links liegen lässt, schrillen bei einigen Hundehaltern sofort die Alarmglocken. Dabei ist eine kurze Appetitlosigkeit durchaus normal – sofern sich Ihr Hund ansonsten wie gewohnt verhält und Sie keine gesundheitlichen Probleme feststellen können.

Hält das Desinteresse allerdings an, sollte man Ursachenforschung betreiben, denn die Appetitlosigkeit kann viele Gründe haben.

 

Wir haben die gängigsten Auslöser aufgelistet, warum ein Hund nicht frisst:

 

Psychische Ursachen

Hat sich die Umgebung verändert? Fehlt die Bezugsperson? Ist es gerade besonders laut? Oder hat Ihr Hund einen neuen Futternapf? Sensiblen Hunden kann jede noch so kleine Veränderung auf den Magen schlagen. Ein Umzug, Urlaub, besondere Ereignisse wie Silvester, große Familienfeiern oder sogar ein Wetterumschwung bedeuten Stress für einige Vierbeiner – und sorgen für eine vorrübergehende Appetitlosigkeit.

 

Altersbedingte Ursachen

Im Alter von vier bis sechs Monaten verliert der Welpe sein Milchgebiss und die zweiten Zähne brechen durch. In der Zeit hat der junge Hund großen Appetit auf alles Mögliche: Schuhe, Möbel und Kissen sind kaum vor ihm sicher – sein Futter aber oftmals schon. Um Ihren kleinen Vierbeiner in dieser Phase zu unterstützen, bieten Sie ihm artgerechtes Kauspielzeug an und weichen Sie bei Bedarf sein Trockenfutter mit Wasser ein.  

Alte Hunde haben einen geringeren Energiebedarf, daher nimmt ihr Appetit ab. Auch ihr Geruchssinn und ihr Sättigungsgefühl ändert sich. Wenn medizinisch alles abgeklärt ist, Sie aber dennoch das Gefühl haben, dass Ihr Senior Schwierigkeiten beim Fressen hat, können ein ergonomisch erhöhter Futternapf und mehrere kleine, über den Tag verteilte Portionen hilfreich sein.  

 

Medizinische Ursachen

Entzündetes Zahnfleisch, schlechte Zähne oder Verletzungen durch Fremdkörper: Mit einem Blick in das Hundemaul können Sie schnell feststellen, ob bei Ihrem liebsten Begleiter alles in Ordnung ist.

Organerkrankungen, wie etwa der Niere oder Schilddrüse, sind nicht auf den ersten Blick erkennbar, können aber auch die Ursachen für eine Appetitlosigkeit sein. Beobachten Sie Ihren Hund genau: Wie fühlt sich sein Bauch an? Ist er schlapp und antrieblos? Hat er Magen-Darm-Probleme wie Durchfall und Erbrechen? Fieber? Im Zweifel kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Tierarzt. Das gilt natürlich auch für den Fall, dass Ihr Hund etwas Giftiges gefressen hat!

 

Hormonelle Ursachen

Im Laufe eines Hundelebens ändert sich der Hormonspiegel: Nicht nur halbstarke Fellnasen, die gerade in der Pubertät sind, zeigen weniger Interesse an ihrem Futter, sondern auch läufige oder scheinschwangere Hündinnen. Davon sind indirekt auch Rüden betroffen – denn ist eine läufige Hündin in der Nähe, ist ihr Duft anziehender als der des Futters.

 

Fütterungsbedingte Ursachen

Alle Hundehalter kennen ihn, den berühmt-berüchtigten Dackelblick. Der Blick, der dazu führt, dass Leckerlis und Speisen vom Tisch ihren Weg in den immer hungrigen Hundemagen finden. Der Blick, der Zweibeiner dazu veranlasst, das Vierbeiner-Futter mit „Besonderem“ zu verfeinern. Was gut gemeint ist, tut dem Hund meist nicht gut. Denn wenn Snacks zwischendurch überhandnehmen, wird das eigentliche Futter verschmäht. Um Ihren Hund wieder auf den Futter-Geschmack zu bringen, sollten Sie Leckerlis, Kaustangen & Co. einfach einmal weglassen – und beobachten, was passiert ?

Auch ein zu abwechslungsreicher Speiseplan kann bei einigen ernährungssensiblen Hunden zu Verdauungsproblemen und somit zu Appetitlosigkeit führen. Unser Tipp: Nicht zu oft das Futter wechseln und bei Futterumstellungen schonend vorgehen. Da wir bei THE GOODSTUFF alle unsere Sorten nach derselben, reduzierten Rezeptur herstellen, ist ein Futterwechsel zwischen den einzelnen Sorten problemlos möglich. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Ein weiterer Grund für das Desinteresse Ihres Hundes an seinem Futter ist so einfach wie plausibel: Er ist satt! Auf unserer Website sowie auf unseren Futtersäcken und -dosen finden Sie eine Fütterungstabelle mit Mengenangaben. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesen Werten um eine reine Empfehlung handelt. Wir raten immer dazu, auch die rassespezifische Wachstumskurve und individuelle Punkte wie die Aktivität zu berücksichtigen – und die Futtermenge bei Bedarf anzupassen. Füttern Sie Ihren Hund möglichst immer zur gleichen Uhrzeit und räumen Sie das stehen gelassene Futter nach rund 15 Minuten weg.

 

Fazit: Nicht immer steckt ein medizinischer Grund hinter Appetitlosigkeit. Haben Sie jedoch das Gefühl, dass es Ihrem Hund nicht gut geht, kontaktieren Sie bitte umgehend einen Tierarzt.

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