Der Kollege auf vier Pfoten

Ein Hund im Büro

Einigen steigen Freudentränen in die Augen, andere zücken bereits ihre Fusselrolle – nicht alle sind sofort Feuer und Flamme für einen Bürohund, aber zumindest die meisten. Denn Studien besagen, dass tierische Begleiter Stress reduzieren und ein besseres Arbeitsklima fördern. Bei vielen Start-Ups oder anderen modernen Unternehmen sind „Bürohunde“ bereits gang und gäbe. Für ein angenehmes Miteinander zwischen Zwei- und Vierbeiner gibt es ein paar simple Tricks.

Absprache ist wichtig

Haben Angestellte die Möglichkeit, ihren Hund mit an den Arbeitsplatz zu nehmen, und entscheiden sie sich tatsächlich dafür, dann ist eine offene Aussprache der erste Schritt. Dabei solltet ihr nicht nur mit euren Vorgesetzen sprechen, sondern auch mit euren Kollegen. Eventuell muss auch der Vermieter oder Besitzer des Büros kontaktiert werden, denn nicht alle sind mit Vierbeinern in ihren Räumlichkeiten einverstanden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte sollte sich eine Einverständniserklärung holen. Auch eine Abklärung der Vorgehensweise im Falle eines Schadens darf nicht außer Acht gelassen werden. Was passiert, wenn doch ein Kabel angeknabbert wurde oder die Hundehaare vermehrten Einsatz der Putzkräfte verlangen? Je mehr ihr vorab vereinbart, desto entspannter ist die Situation.

Gute Organisation

Ist alles unter Dach und Fach, die Mitarbeiter gespannt und der Hund bereit, kann es mit dem Projekt „Office mit vier Pfoten“ losgehen. Am Anfang wäre es sicher ratsam, Hund und Kollegen nicht zu überfordern. Bringt euren Schatz am besten zunächst nur für einen kurzen Kennenlerntag mit, damit sich alle untereinander an die neue Situation gewöhnen können.

Bleibt der Hund länger, braucht er ein angenehmes Umfeld – Decken, Wassernapf sowie ein Rückzugsort sollten ganz oben auf der Liste stehen. Außerdem ist auch die Umgebung außerhalb des Büros wichtig – gibt es Hundewiesen in der Nähe oder ausreichend Platz, wo der Hund sich in den Pausen so richtig austoben kann? Was passiert bei Schlechtwetter? Handtücher oder eine Fesselbürste sollten für regnerische Tage unbedingt bereitstehen. Und wie sieht es mit den Haaren aus? Während die einen Vierbeiner pflegeleicht sind, könnte man den anderen mit einem Staubsauer hinterherlaufen. Auch daran muss gedacht werden, denn nicht jeder zweibeinige Kollege möchte vor einem wichtigen Termin wie der vierbeinige Kollege aussehen.

Wie geht es dem Hund?

Nicht überraschend sollte bei dieser Aktion das Wohlbefinden des Hundes an erster Stelle stehen. Ist der neue Arbeitskamerad auf vier Pfoten extrem aktiv und kann kaum ruhig auf seinem Platz bleiben oder sind ihm die menschlichen Arbeiter vielleicht zu hektisch und aufdringlich, hat der Hund vermutlich weniger Freude im Büro als gedacht. Manche lieben acht Stunden Ruhe im Büro, manch andere können kaum still halten. Achtet auf die Zeichen und Signale, die euer Hund euch gibt, denn schließlich soll er sich am wohlsten fühlen. (Link Blog Hundesprache)

Guideline für ein entspanntes Zusammenarbeiten


  • Gute Manieren sind sowohl bei Mensch als auch Tier das A und O. Der Hund sollte auf Befehle hören sowie auch beim Begrüßen nicht hektisch hochspringen oder umherlaufen.
  • Keine Revierkämpfe: Der Hund muss verstehen, dass er das Büro nicht verteidigen muss und fremde Besucher in Ordnung sind.
  • Selbständigkeit ist wichtig. Auch wenn Herrchen oder Frauchen in einer Besprechung sind oder kurz den Raum verlassen, muss der Vierbeiner brav auf seinem Platz bleiben können.
  • Reservierte Freundlichkeit sollte bereits im Wesen des Hundes sein. Schüchterne Hunde werden bestimmt oftmals trotzdem von Kollegen betatscht, während extrem offene und stürmische Hunde vielleicht zu hektisch auf schüchterne Menschen wirken. Der Charakter des Vierbeiners sollte daher ausgewogen sein.
  • Erziehung muss oberste Priorität haben. Dabei muss der Hund nicht nur auf den Besitzer hören, auch andere Kollegen sollten den haarigen Mitarbeiter auf vier Beinen nicht verwöhnen. Ein respektvolles Miteinander ist wichtig.

 

Ein Hund am Arbeitsplatz kann eine enorme Bereicherung sein. Damit diese aber nicht zu Belastung wird und sowohl Vier-, als auch Zweibeiner sich schätzen und lieben, solltet ihr diese Ratschläge befolgen. Mit ausreichend Menschen- und Tierverständnis bringt ihr so bestimmt viel Freude auf Pfoten mit ins Büro.

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