Wolf und Hund – wie ähnlich sind sie sich wirklich?

Es ist kein Geheimnis, dass der Hund vom Wolf abstammt. Doch bis heute sind sich Wissenschaftler nicht ganz einig, wann die Entwicklung vom Wolf zum Hund begann – und damit die gemeinsame Reise von Hund und Mensch startete.

Gesichert ist jedoch, dass es bereits im Alten Ägypten Hunde-Abbildungen sowie -Mumien gab, auch die Alten Römer hielten sich die Vierbeiner. Andere Quellen berichten, dass die Domestizierung des Hundes in der Altsteinzeit begann. Fakt ist, dass der Hund das älteste Haustier des Menschen ist.

Hunderassen wie Huskys oder auch bestimmten Mischlingen sieht man ihre wölfischen Vorfahren eindeutig an. Bei Hunden wie Dackel, Boxer oder Basset benötigt man zwar etwas mehr Vorstellungskraft, doch bis heute stimmen 99 % der Wolfs-Gene mit denen der Hunde überein.

Viele Gemeinsamkeiten

Ebenso wie Wölfe sind auch Hunde Rudeltiere, für die gegenseitiger Respekt und gute Beziehungen wichtig sind, um sich wohlzufühlen. Beide Arten teilen sich einen ausgezeichneten Gehör- und Geruchssinn und auch im Verhalten weisen sie einige Ähnlichkeiten auf: Welcher Hundebesitzer kennt es nicht, dass der liebste Begleiter sich ein paar Mal im Kreis herumdreht, bevor er sich hinlegt? Was wie ein lustiger Spleen wirkt, kommt ursprünglich von den Wölfen, die vor dem Hinlegen zunächst Gras oder Schnee niederdrücken.

Auch das unliebsame Wälzen in Aas oder anderen stinkenden Substanzen hat der Hund vom Wolf geerbt: Mit dem Duft, der uns Menschen übel aufstößt, überdecken die Tiere ihren eigenen Geruch – um sich so unbemerkt an ihre Beute heranpirschen zu können. Und ist der Fang erst mal im Maul, wird ihm durch wildes Hin- und Herschütteln das Genick gebrochen. Ein uralter Jagdinstinkt, der bis heute auch bei Hunden tief verwurzelt ist - und den man gut beim Spiel mit einem Ball oder ähnlichem beobachten kann.

Ein Blick auf die Nahrung

Beide Tierarten zählen zu den Karnivoren, also den Fleischfressern, und ihr gesamter Stoffwechsel als auch der Verdauungstrakt sind darauf ausgelegt. Allerdings können im Gegensatz zu Wölfen, Hunde auch Stärke verdauen – wahrscheinlich eine Anpassung an die Annäherung an den Menschen. Wölfe – und auch die meisten Hunde – sind sogenannte „Schlingfresser“, die ihre Beute in großen, unzerkauten Stücken herunterschlingen.

In der freien Wildnis fressen Wölfe nicht nur pures Fleisch, sondern auch das Fell, die Knochen, Beeren, Gräser und Wurzeln, die bereits im Magen ihrer Beute vorverdaut werden. Auch bei THE GOODSTUFF achten wir auf eine ausgewogene Zusammensetzung unserer Produkte: Neben den Eiweißquellen Fleisch oder Fisch finden nur gute Dinge aus der Natur – wie Gemüse, Amaranth und Kräuter – ihren Weg in unser Futter.

Die positiven Eigenschaften unseres Futters hat auch das Wolf Science Center (WSC) im österreichischen Ernstbrunn erkannt. Es freut uns daher sehr, dass bei den dort lebenden Hunden und Wölfen seit dem Frühjahr THE GOODSTUFF auf dem Speiseplan steht. Das einzigartige und weltweit anerkannte Forschungszentrum untersucht übrigens die Unterschiede im Verhalten und in der Kognition von Wölfen und Hunden - als auch ihre Beziehung zum Menschen.

Wenn Sie also noch mehr über die spannende Entwicklung vom Wolf zum Hund erfahren möchten, können Sie unserem Kooperationspartner WSC gerne einen Besuch abstatten.

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