Ein Hund zieht ein - was ist zu beachten?

10.09.2019
Ein Hund zieht ein
Der Start in ein gemeinsames Leben beginnt für dich und deinen neuen Hund sicherlich mit viel Aufregung: Du wirst es bestimmt kaum erwarten können, dein neues Familienmitglied begrüßen zu dürfen. Dein Hund wird hingegen vielleicht nervös sein, da er seine bisherige Umgebung verlässt. Falls du dir einen Welpen vom Züchter ausgesucht hast, erleichterst du ihm den Abschiedsschmerz, indem du ihn in den Wochen vorher besuchst, damit er sich an dich gewöhnen kann. Auch bei Hunden aus dem Tierschutz sind teilweise Besuche möglich, um sich erst einmal gegenseitig zu beschnuppern.
Ein Hund zieht ein - was ist zu beachten?

Der Start in ein gemeinsames Leben beginnt für dich und deinen neuen Hund sicherlich mit viel Aufregung: Du wirst es bestimmt kaum erwarten können, dein neues Familienmitglied begrüßen zu dürfen. Dein Hund wird hingegen vielleicht nervös sein, da er seine bisherige Umgebung verlässt. Falls du dir einen Welpen vom Züchter ausgesucht hast, erleichterst du ihm den Abschiedsschmerz, indem du ihn in den Wochen vorher besuchst, damit er sich an dich gewöhnen kann. Auch bei Hunden aus dem Tierschutz sind teilweise Besuche möglich, um sich erst einmal gegenseitig zu beschnuppern.

Bevor der Hund einzieht

Wenn du mit deinem neuen Vierbeiner nach Hause kommst, sollte alles bereits für seine Ankunft vorbereitet sein: Besorge daher vorher ein Halsband oder ein Brustgeschirr, eine Leine, ein Körbchen, welches leicht waschbar ist, rutschfeste Fress- und Trinknäpfe sowie Kauspielzeug. Der Züchter wird dir sicherlich auch das für den Hund gewohnte Futter mitgeben. Wir von THE GOODSTUFF arbeiten mit vielen Züchtern zusammen, die ihren neuen Hundeeltern stets ein kleines Welpen-Paket zur Verfügung stellen.

Sorge dafür, dass dein Zuhause hundesicher ist: So sollten etwa giftige Pflanzen, lose Kabel und bei noch nicht stubenreinen Welpen die teuren Teppiche in Sicherheit gebracht werden. Falls du dir  unsicher bist, ob du auch alle wichtigen Punkte erledigt hast, kannst du auf unserer Checkliste nachschauen.

Es empfiehlt sich vorab nach einem Tierarzt zu suchen, damit man weiß, an wen man sich im Notfall wenden kann. Zusätzlich solltest du dich vorher informieren, wie du dein neues Familienmitglied bei der Gemeinde anmelden musst und ob eventuell eine spezielle Hunde-Versicherung für dich in Frage kommt. Eine Übersicht dazu findest du in unserem Blogbeitrag.

Die meisten Hunde werden mit dem Auto von ihrem neuen Frauchen oder Herrchen abgeholt. Für eine sichere Autofahrt sollte dein Hund daher in einer Transportbox mitfahren, die du mit einer weichen Decke oder einem Handtuch auslegst. Falls du eine längere Fahrt hast, plane Pausen ein, in denen dein Hund trinken und Gassi gehen kann. Dabei solltest du ihn aber auf keinen Fall von der Leine nehmen, da er sich noch nicht ausreichend an dich gewöhnt hat und möglicherweise schreckhaft auf die neue Umgebung reagiert.

Der große Tag ist da

Lege die Ankunft deines neuen Gefährten wenn möglich auf ein Wochenende oder - noch besser - an den Anfang deines Urlaubs, so dass du viel Zeit mit ihm verbringen kannst. 

Lasse ihn Zuhause ganz in Ruhe alles erkunden und alle Familienmitglieder kennenlernen. Auch wenn du ihm am liebsten gleich alles zeigen möchten, richte dich bitte nach seinem Tempo: Einige Hunde sind sehr neugierig, andere sind unsicherer und brauchen etwas mehr Zeit, um Vertrauen zu fassen. Führe ihn zu seinem Rückzugsort – das kann ein Körbchen sein oder auch die Transportbox aus dem Auto, die du mit offener Tür an einem ruhigen Platz abstellst. Viele Hunde fühlen sich in dieser „Höhle“ sehr sicher.

Es ist verständlich, dass deine gesamte Familie und auch deine Freunde deinen neuen Hund unbedingt kennenlernen möchten. Für die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner ist es jedoch wichtig, dass ihr euch erst einmal im engsten Familienkreis beschnuppern könnt. Vertröste den Besuch also lieber auf einen späteren Zeitpunkt, wenn du eine gewisse Routine gefunden hast.

Die ersten Nächte können - besonders mit einem Welpen - etwas schlaflos sein, da dein Hund möglicherweise seine Mutter vermisst und vielleicht noch nicht stubenrein ist. Lasse ihn daher in deiner Nähe schlafen. Sobald er sich sicherer fühlt, kannst du sein Körbchen Schritt für Schritt wieder aus dem Schlafzimmer herausschieben – falls du eigentlich einen anderen Schlafplatz für ihn vorgesehen hast.

Auf den Alltag vorbereiten

In den ersten Wochen solltest du deinen Hund wenn möglich nur ganz kurz alleine lassen. Auf lange Sicht solltest du ihm jedoch beibringen, auch ab und an alleine sein zu können. In diesem Blogbeitrag haben wir übrigens vier Tipps zu diesem Thema zusammengestellt, mit denen du deinen Hund schrittweise daran gewöhnen kannst. 

Fazit: Egal, ob der Start in ein gemeinsames Leben wunderschön oder etwas holprig ist – während der Eingewöhnungszeit ist alles normal. Wie lange dein Hund braucht, um sich bei dir wohlzufühlen, hängt ganz von seinem Charakter ab und wie geduldig du mit ihm bist. Gebt einander also genügend Zeit!