Wenn du dich für ein hochwertiges, getreidefreies Futter wie THE GOODSTUFF entschieden hast, ist das schon der erste richtige Schritt. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen verläuft die Futterumstellung beim Hund völlig problemlos – vorausgesetzt, man geht dabei richtig vor.
Warum eine Futterumstellung notwendig sein kann
Es gibt viele gute Gründe, das Futter deines Vierbeiners zu wechseln. Keiner davon sollte dich verunsichern – im Gegenteil, du tust damit oft etwas sehr Gutes für seine Gesundheit.
Die häufigsten Gründe für einen Futterwechsel sind:
Lebensabschnitt: Welpen brauchen anderes Futter als ausgewachsene Hunde, Senioren ebenso. Mit dem Älterwerden ändern sich ganz einfach die Bedürfnisse. Bei THE GOODSTUFF gilt: Ein Wechsel zwischen Puppy/Junior-, Adult- und Senior/Adult Light-Futter ist problemlos möglich - mehr dazu weiter unten.
Gesundheitliche Veränderungen: Allergien, Unverträglichkeiten, Übergewicht oder chronische Erkrankungen machen eine angepasste Ernährung notwendig.
Qualitätsentscheidung: Du möchtest ganz einfach die Futtermarke wechseln.
Produktwechsel des Herstellers: Manchmal ändert sich die Rezeptur eines vertrauten Futters, oder das Produkt wird eingestellt.
Egal, was dein Grund ist: Eine Futterumstellung sollte immer langsam und schonend für deinen Hund ablaufen.
Das Grundprinzip: Futter langsam umstellen
Viele Hunde reagieren sensibel auf plötzliche Veränderungen im Napf. Ein abrupter Wechsel von einem Tag auf den anderen kann den Magen-Darm-Trakt überfordern.
Der Grund dafür liegt in der Darmflora, die sich erst an die neue Zusammensetzung des Futters anpassen muss. Gibst du deinem Hund diese Zeit, unterstützt du eine gesunde Verdauung und vermeidest unnötige Beschwerden.
Die goldene Regel lautet: Altes und neues Futter schrittweise mischen, den Anteil des neuen Futters stetig erhöhen und dabei genau beobachten, wie dein Liebling reagiert.
Schritt für Schritt: So stellst du das Futter richtig um
Die bewährte Methode für eine schonende Umstellung ist die sogenannte Viertel-Regel. Dabei wird das alte Futter nach und nach reduziert und durch das neue ersetzt.
So kann sich dein Hund langsam an die neue Nahrung gewöhnen:
An den Tagen 1-5 lautet das Futtermischverhältnis: ¾ des alten Futters, ¼ des neuen Futters
An den Tagen 6-10 lautet das Futtermischverhältnis: ½ des alten Futters, ½ des neuen Futters
An den Tagen 11-14 lautet das Futtermischverhältnis: ¼ des alten Futters, ¾ des neuen Futters
Ab etwa Tag 15 kannst du komplett auf das neue Futter umstellen.
Wichtig ist dabei vor allem eines: Geduld. Jeder Hund ist unterschiedlich – besonders sensible Tiere benötigen manchmal etwas mehr Zeit. In solchen Fällen kannst du die Umstellungsphase problemlos verlängern.
Wichtige Hinweise zum Plan:
Beobachte täglich Kot-Konsistenz, Appetit und allgemeines Wohlbefinden deines Vierbeiners.
Auch bei einer langsamen Umstellung kann es vorkommen, dass dein Hund vorübergehend sensibel reagiert. Das ist in vielen Fällen völlig normal.
Typische Reaktionen können sein:
weicher oder breiiger Kot
veränderte Kotmenge
Blähungen oder Durchfall
gelegentliches Erbrechen
Juckreiz oder leichte Fellveränderungen
Gerade bei besonders natürlichen Rezepturen – wie bei THE GOODSTUFF – kann es anfangs zu Veränderungen kommen. Das liegt daran, dass wir bewusst auf künstliche Zusätze wie FOS, MOS oder Rübenschnitzel verzichten, die oft zur Kotverfestigung eingesetzt werden.
Stattdessen unterstützen natürliche Inhaltsstoffe wie Flohsamen oder Bockshornklee die Verdauung auf sanfte Weise. Einige Hunde müssen sich erst an die Umstellung zu „mehr Natur“ gewöhnen.
In der Regel normalisieren sich diese Reaktionen innerhalb von zwei bis drei Wochen.
Häufige Probleme bei der Futterumstellung – und wie du sie löst
Durchfall beim Futterwechsel
Durchfall beim Futterwechsel ist das häufigste Problem und meist kein Grund zur Panik - wie bereits oben beschrieben. Keine Sorge, in den meisten Fällen reguliert sich das Problem im Laufe der Zeit.
Was hilft:
Umstellungstempo verlangsamen
Leicht verdauliche Ergänzungen wie gekochte Karotte als Ballaststoffquelle dem Futter hinzufügen
Probiotika (lebende Bakterienkulturen, die die Darmgesundheit fördern) können den Übergang erleichtern und sollten von einem Tierarzt verschrieben werden
Erbrechen nach dem Futterwechsel
Vereinzeltes Erbrechen kann vorkommen, wenn sich der Magen auf die neue Zusammensetzung einstellt. Häufiges oder anhaltendes Erbrechen ist jedoch ein Warnsignal.
Was hilft:
Portionen verkleinern, dafür häufiger füttern
Tempo der Umstellung deutlich reduzieren
Bei mehr als zwei Tagen Erbrechen: Tierarzt aufsuchen
Wann solltest du einen Tierarzt hinzuziehen?
Es gibt Situationen, in denen du nicht allein entscheiden solltest. Suche tierärztlichen Rat auf, wenn:
Durchfall oder Erbrechen länger als 48 Stunden anhält
Blut im Stuhl oder Erbrochenen erkennbar ist
dein Vierbeiner deutlich an Gewicht verliert
starke Lethargie (Antriebslosigkeit) auftritt
du auf ein Diätfutter bei bekannten Erkrankungen umstellst, z. B. bei Nierenerkrankung oder Diabetes
Bei spezifischen Erkrankungen sollte die Futterumstellung grundsätzlich in Absprache mit einem Tierarzt erfolgen. Das gilt besonders für Diätfutter, das therapeutische Zwecke erfüllt.
Ein Vorteil von THE GOODSTUFF: Einfacher Sortenwechsel
Innerhalb unseres Sortiments kannst du deinen Hund besonders unkompliziert abwechslungsreich ernähren.
Der Grund: Unsere Trocken- und Nassfuttersorten basieren jeweils auf derselben, durchdachten Rezeptur. Diese ist optimal auf den Nährstoffbedarf von Hunden abgestimmt.
Das bedeutet für dich:
alle Sorten sind getreidefrei
hoher Fleisch- oder Fischanteil
keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
Dadurch ist ein Sortenwechsel innerhalb einer Kategorie problemlos möglich – ideal für mehr Abwechslung im Napf.
Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter (und umgekehrt)
Wenn du nicht nur die Marke, sondern auch die Futterart wechselst, ist ein besonders behutsames Vorgehen wichtig.
Beginne am besten mit kleinen Mengen und beobachte genau, wie dein Hund reagiert. Manche Hunde kommen mit solchen Veränderungen sehr gut zurecht, andere benötigen etwas mehr Zeit.
Häufige Fehler bei der Futterumstellung – und wie du sie vermeidest
Selbst gut informierte Tierhalter:innen tappen manchmal in dieselben Fallen. Hier sind die fünf häufigsten:
1. Zu schnell wechseln: Der häufigste Fehler überhaupt. Auch wenn dein Liebling das neue Futter gierig frisst, der Magen-Darm-Trakt braucht dennoch Zeit.
In bestimmten Fällen – etwa bei gesundheitlichen Problemen oder einer medizinischen Indikation – kann ein sofortiger Futterwechsel jedoch sinnvoll oder sogar notwendig sein.
Das solltest du jedoch immer vorab mit deinem Tierarzt abklären, um sicherzugehen, dass dein Hund optimal versorgt wird.
2. Mehrere Futtersorten gleichzeitig testen: Wenn du zwei neue Sorten auf einmal einführst und es gibt Probleme, weißt du nicht, welche die Ursache ist. Besser: Immer nur ein Wechsel zur Zeit.
3. Zwischendurch Leckerlis vom alten Futter geben: Das verwässert den Plan und erschwert die Beurteilung.
4. Die Reaktion des Tieres nicht dokumentieren: Ein einfaches Futter-Tagebuch – selbst nur als kurze Notiz im Handy – hilft enorm, Muster zu erkennen.
5. Aufgeben bei erster Ablehnung: Eine Futterumstellung ist kein Sprint, sondern ein Ausdauerlauf. Wenn du deinem Hund die nötige Zeit gibst und auf seinen Körper hörst, steht einer erfolgreichen Umstellung nichts im Weg.
Mit einem hochwertigen, natürlichen Futter wie THE GOODSTUFF legst du die Basis für ein ausgewogenes Leben, gute Verdauung und mehr Wohlbefinden.
Fazit: Eine Futterumstellung gelingt, wenn du drei Punkte berücksichtigst: Schritt für Schritt vorgehen, deinen Liebling täglich beobachten und bei Unsicherheiten lieber einmal mehr mit einem Tierarzt sprechen als einmal zu wenig.
Deine Checkliste zur Futterumstellung:
Umstellungszeitraum von mindestens 14 Tagen einplanen
Mischverhältnis nach Plan anpassen
Reaktion des Tieres täglich notieren - wie Kot, Appetit, Energie
Bei Problemen: Tempo drosseln, nicht aufhören
Immer nur eine neue Futtersorte gleichzeitig einführen
Bei anhaltenden Verdauungsproblemen: Tierarzt aufsuchen
FAQ zur Futterumstellung beim Hund
Eine Futterumstellung beim Hund sollte im Optimalfall langsam und schonend ablaufen und in der Regel 14 Tage dauern. Empfindliche Tiere, Welpen oder Senioren brauchen oft den vollen Zeitraum oder sogar etwas länger, damit sich der Magen-Darm-Trakt anpassen kann.
Kann ich das Futter sofort wechseln?
Ein sofortiger Wechsel ist möglich, aber nicht empfehlenswert.
Bei medizinischen Gründen kann ein sofortiger Futterwechsel nach Rücksprache mit dem Tierarzt in Betracht gezogen werden.
Wie verhindere ich Durchfall bei der Futterumstellung?
Da sich der Magen-Darm-Trakt deines Hundes bei einer Futterumstellung erst an das neue Futter gewöhnen muss, kann Durchfall durchaus vorkommen. Durchfall bei der Futterumstellung vermeidest du vor allem durch ein langsameres Umstellungstempo. Vom Tierarzt verordnete Probiotika und leicht verdauliche Ergänzungen wie gekochte Karotte können zusätzlich helfen, die Darmflora zu stabilisieren.
Warum hat mein Hund plötzlich weichen Kot?
Das liegt oft daran, dass sich die Darmflora erst an das neue Futter anpassen muss – besonders bei natürlichen Rezepturen ohne künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe oder Kotverfestigern.
Wann ist ein Tierarztbesuch bei der Futterumstellung notwendig?
Du solltest einen Tierarzt aufsuchen, wenn Durchfall oder Erbrechen länger als 48 Stunden anhält, Blut im Stuhl erkennbar ist oder dein Vierbeiner deutlich an Gewicht verliert. Bei Tieren mit bekannten Erkrankungen wie Nierenproblemen oder Diabetes gehört die Futterumstellung grundsätzlich in tierärztliche Begleitung.