Gleichzeitig macht der Blick auf eine grauer werdende Schnauze, trübe Augen und einen nicht mehr ganz so runden Gang sentimental. Die Lebensphase mit vierbeinigen Senioren ist schön, manchmal herausfordernd und auf jeden Fall bitter-süß.
In diesem Blogpost erfährst du, wie du deinen älteren Hund achtsam begleitest – mit dem richtigen Futter, angepasster Bewegung und medizinischer Unterstützung.
Ein Blick auf den Speiseplan
Ältere Hunde haben andere Bedürfnisse, wenn es um ihr Futter geht: Daher enthält unser Senior / Adult Light Trockenfutter „Huhn“ und „Lachs“ Chondroitin und Glucosamin aus natürlichen Quellen, die eine optimale Unterstützung gesunder Gelenke bieten. Damit ist dein Liebling auch im Alter bestens versorgt.
Doch was ist, wenn dein Hund weniger frisst und immer mal wieder sein Futter stehen lässt? Keine Sorge, der Appetit kann im Alter aufgrund von Stoffwechselveränderungen, Zahnproblemen oder weniger Bewegung nachlassen. Sollte dein Vierbeiner sein Futter jedoch komplett verweigern, empfiehlt sich eine tierärztliche Abklärung.
Wenn dein Hund Probleme mit dem Kauen hat, kannst du ganz einfach die Kroketten in Wasser einweichen oder auf Nassfutter umsteigen. Und manchmal helfen auch unsere getreidefreien Leckerlis, um den Appetit wieder anzukurbeln – natürlich immer in Maßen. 😉
Wer rastet, der rostet
Dieser Spruch trifft auch auf Hunde zu: Ausgewogene Bewegung beugt Übergewicht vor, ist gut für die Gelenke und das Herz-Kreislauf-System und sorgt gleichzeitig für gute Laune bei deinem Senior. Eine Win-win-Situation also!
Achte darauf, dass dein Hund mit Freude beim Spaziergang oder diversen Aktivitäten dabei ist und überfordere ihn nicht. Oftmals sind mehrere kurze Gassirunden – auch aufgrund von möglicher altersbedingter Inkontinenz – besser als ein langer Spaziergang.
Du möchtest deinem Oldie ein altersgerechtes Spielzeug bieten? Auch wenn die Seh- und Hörkraft schwindet, haben ältere Hunde immer noch einen ausgezeichneten Geruchssinn. Intelligenzspielzeuge oder Schnüffelspiele machen daher auch älteren Vierbeinern großen Spaß!
Alterswehwehchen und Krankheiten
Mit dem Alter können sie leider kommen – die typischen gesundheitlichen Probleme wie Arthrose, Diabetes, Grauer Star oder Herz- und Nierenprobleme. Auch können Veränderungen im Verhalten – etwa nächtliche Unruhe, Orientierungslosigkeit oder plötzliche Aggressivität – ein Hinweis auf neurologische Veränderungen wie Demenz sein.
Daher ist es wichtig, Symptome nicht einfach dem natürlichen Alterungsprozess zuzuschreiben, sondern abzuklären, was wirklich dahintersteckt.
Gerade bei chronischen Krankheiten kann eine frühzeitige Diagnose dank Medikamenten die Lebensqualität deines Hundes verbessern. Ein regelmäßiger Check-up beim Tierarzt ist somit im Alter Pflicht.
Der schwierigste Part: Abschied nehmen
Irgendwann ist er da, der Moment, vor dem wir uns alle fürchten – und an dem wir unseren treuen Begleiter loslassen müssen.
Diese Phase ist schwer, aber sie ist Teil der Verantwortung, die wir übernehmen, wenn wir einem Hund ein Zuhause schenken.
Auch wenn es weh tut: Setze dich am besten schon frühzeitig mit dem Gedanken auseinander – nicht erst dann, wenn es akut wird. Gespräche mit dem Tierarzt über Lebensqualität, mögliche Therapien und darüber, wann der richtige Zeitpunkt für einen Abschied gekommen ist, können dir helfen, die schwierige Situation klarer zu sehen.
Fazit: Mit einem älteren Hund ändern sich einige Dinge – und das gehört dazu. Was du aber im Gegenzug bekommst, ist ein Plus an Gelassenheit, Ruhe und Vertrauen.