Denn welches Futter Katzen tagtäglich fressen, entscheidet mehr über ihre Gesundheit als viele Tierbesitzer:innen ahnen. Katzenfutter mit hohem Fleischanteil - das klingt zunächst gut, doch zwischen Marketingversprechen und echter Fleischqualität liegen oftmals Welten.
Dieser Blogpost zeigt dir, worauf wir bei THE GOODSTUFF For Cats Wert legen, wie du Etiketten wirklich liest und wie du deinen Liebling artgerecht ernährst.
Warum Katzen als obligate Fleischfresser unbedingt viel Fleisch brauchen
Katzen sind sogenannte obligate Karnivoren – das bedeutet: Sie sind biologisch darauf angewiesen, tierisches Protein aufzunehmen. Anders als Hunde oder Menschen können Katzen bestimmte lebenswichtige Nährstoffe nicht selbst synthetisieren, sondern müssen sie direkt über Fleisch aufnehmen - wie etwa Taurin, eine Aminosäure, die für Herzfunktion und Sehkraft unverzichtbar ist. Katzen können Taurin nicht selbst bilden; es steckt ausschließlich in tierischem Gewebe - und natürlich auch in unserem Katzenfutter.
Der Proteinbedarf der Hauskatze ist im Vergleich zu anderen Säugetieren dauerhaft erhöht, weil ihr Stoffwechsel kontinuierlich Aminosäuren zur Energiegewinnung abbaut. Katzenfutter mit niedrigem Fleischanteil deckt diesen Bedarf einfach nicht ab – egal, wie ansprechend die Verpackung gestaltet ist. Daher verwenden wir bei THE GOODSTUFF For Cats besonders viel frisches, regional bezogenes Fleisch - in dem Fall ist regional für uns das bessere Bio.
Schau genau hin – so liest du Zutatenangaben richtig
Viele Produkte werben mit Bildern von saftigem Fleisch und Versprechen wie „mit 70 % Huhn" – was jedoch tatsächlich im Napf landet, ist oft eine andere Geschichte.
Die Zutatenliste: Reihenfolge ist alles
Laut einer EU-Verordnung müssen Zutaten in absteigender Reihenfolge nach ihrem Gewichtsanteil vor der Verarbeitung deklariert werden. So weißt du genau, welches die Hauptzutaten deines Katzenfutters sind.
Artgerechte Rezeptur - je kürzer, desto besser
Bei der Zutatenliste kommt es auf die Länge an: Je weniger Inhaltstoffe aufgelistet sind, umso besser ist das für deine Samtpfote. Bei unserem Futter setzen wir bewusst auf reduzierte Rezepturen, ganz ohne Schnickschnack und künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe.
Was sind eigentlich „Nebenerzeugnisse"?
Der Begriff klingt harmlos, beschreibt aber Teile des Tierkörpers, die für die menschliche Ernährung nicht zugelassen oder nicht erwünscht sind – wie etwa Schleimhäute, Federn bei Geflügel oder gehaltlose Knochen. Diese Zutaten liefern zwar Protein im analytischen Sinne, aber deutlich weniger verwertbares Aminosäuremuster als echtes Muskelfleisch. Daher lautet unser Rat: Von Futter mit Sammelbezeichnungen wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" sollte deine Katze lieber die Pfoten lassen.
Mindeststandards und Empfehlung: Wie viel Prozent Fleisch sollte Katzenfutter enthalten?
Eine pauschale gesetzliche Untergrenze für den Fleischanteil in Katzenfutter gibt es nicht. An diesen Richtwerten kannst du dich jedoch orientieren:
Mindestempfehlung: Mindestens 40–50 % Protein in der Trockenmasse, überwiegend tierischen Ursprungs
Empfehlung für artgerechte Ernährung - wie unser Futter: Katzenfutter mit 65–80 % Fleischanteil gilt als besonders nah an der natürlichen Beutetierkost
Als Faustregel gilt: Je höher der Fleischanteil, desto geringer ist in der Regel der Anteil an pflanzlichen Füllstoffen wie Getreide, Mais oder Kartoffeln - auf die wir bei THE GOODSTUFF For Cats komplett verzichten.
Worauf du beim Kauf achten solltest: Qualität des Fleisches, Deklaration und versteckte Zusatzstoffe
Ein Blick auf die Zutatenliste verrät oft mehr über die Qualität eines Katzenfutters als jede Werbeaussage. Nehmen wir THE GOODSTUFF For Cats als Beispiel: Anhand einiger wichtiger Kriterien lässt sich schnell erkennen, woran du hochwertiges Katzenfutter erkennst.
Offene oder teiloffene Deklaration mit konkreten Fleischquellen: „40 % Huhn" ist sehr gut. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ kommen nicht vor - sind sie in deiner Rezeptur enthalten, ist das ein Warnsignal.
Kein Getreide als Hauptzutat: Weizen, Mais und Reis sind keine natürlichen Bestandteile der Katzenkost, sie dienen lediglich als günstiger Füllstoff - und haben in unseren Rezepturen nichts verloren!
Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe: Qualitativ hochwertiges Katzenfutter - wie THE GOODSTUFF For Cats - mit hohem Proteingehalt sowie ohne Getreide und zugesetzten Zucker braucht keine künstlichen Hilfsmittel.
Analytische Zusammensetzung prüfen: Rohprotein über 10 % im Nassfutter (entspricht ca. 40–50 % in der Trockenmasse) ist ein guter Orientierungswert - den wir natürlich einhalten.
THE GOODSTUFF For Cats - artgerechtes Katzenfutter
Wir setzen auf Rezepturen, die du mit gutem Gewissen füttern kannst und die Katzen einfach lieben: Für unsere getreidefreien, besonders schonend hergestellten Alleinfuttermittel verwenden wir viel frisches Fleisch und regional verfügbare Zutaten, die deinen Liebling täglich mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen.
Häufige Fehler und Mythen rund um fleischreiches Katzenfutter
Mythos 1: „Mit Huhn" bedeutet viel Huhn. Laut EU-Recht darf ein Futter „mit Huhn" heißen, wenn es mindestens 4 % Huhn enthält. Ein Produkt, das „mit Lachs" wirbt, muss lediglich 4 % Lachs enthalten – der Rest kann beliebiges „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" sein. Ein genauer Blick auf die Zutatenliste lohnt sich daher immer.
Mythos 2: Teuer bedeutet automatisch hoher Fleischanteil. Nicht jedes teure Produkt hält, was es verspricht. Einen kritischen Blick auf die Zutatenliste – ganz gleich, welche Marke auf der Verpackung steht – solltest du deiner Katze zuliebe wagen.
Mythos 3: Getreidefrei bedeutet kohlenhydratfrei. Getreidefreies Katzenfutter verzichtet auf Weizen, Gerste und Co. – das heißt jedoch nicht automatisch, dass es keine Kohlenhydrate enthält. Häufig kommen stattdessen alternative Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Erbsen oder Tapioka zum Einsatz. Entscheidend ist daher nicht nur, dass ein Futter getreidefrei ist, sondern auch, wie ausgewogen der Kohlenhydratanteil in der Rezeptur ist.
Bei THE GOODSTUFF For Cats verzichten wir garantiert auf Getreide und achten gleichzeitig auf einen ausgewogenen Kohlenhydratanteil – für eine artgerechte, hochwertige Ernährung deiner Katze.
Wenn du Fragen zum unseren Rezepturen hast, melde dich bitte gerne unter info@the-goodstuff.com. Unser Supportservice wird dir schnellstmöglich weiterhelfen!
Fazit: Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ist kein Luxus – es ist das, was dein Liebling als obligater Fleischfresser täglich braucht. Die gute Nachricht: Du musst kein Ernährungsexperte sein, um gutes von schlechtem Futter zu unterscheiden. Offene und teiloffene Deklaration, klar benannte Fleischquellen, kein verstecktes Getreide als Füllstoff und ein Rohproteingehalt, der wirklich tierischen Ursprungs ist – das sind deine vier zuverlässigen Orientierungspunkte.
Fang beim nächsten Einkauf einfach mit dem Etikett an: Lies die Zutatenliste, nicht die Werbebotschaft auf der Vorderseite. Wenn du unsicher bist, ob unser Futter wirklich hält, was es verspricht, dann frag uns einfach. Wir sind jederzeit gerne telefonisch oder per Mail für dich da, um alle deine Fragen zu beantworten. Deine Katze wird es dir danken – mit Energie, glänzendem Fell und diesem Blick, der ganz klar sagt: Das war gut.
FAQ zum Thema Katzenfutter mit hohem Fleischanteil