Was soll ich meinem Welpen eigentlich geben, und wie wechsle ich das Futter, ohne dass sein kleiner Bauch verrückt spielt? Die Hundefutter Umstellung beim Welpen ist einer der wichtigsten Ernährungsmomente im Leben deines Vierbeiners – und mit dem richtigen Wissen läuft sie entspannt und sicher ab.
Warum die Futterumstellung beim Welpen so wichtig ist
Das Verdauungssystem des Welpen ist noch unreif, seine Darmflora empfindlich, und sein Körper befindet sich in einer Phase intensiven Wachstums. Plötzliche Futterveränderungen können den Magen-Darm-Trakt überfordern – die Folge können Durchfall, Erbrechen oder Appetitlosigkeit sein.
Was viele nicht wissen: Die Darmflora eines Welpen braucht Zeit, um sich auf neue Proteinquellen und Zutaten einzustellen. Genau wie bei uns Menschen auch, kann ein abrupter Ernährungswechsel das Gleichgewicht der nützlichen Darmbakterien stören. Das ist kein Zeichen von schlechtem Futter – es ist schlicht Biologie.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Futterumstellung beim Welpen
Wenn dein Welpe zum ersten Mal bei dir einzieht, empfehlen Tierärzt:innen zunächst für einige Tage bis rund zwei Wochen das gewohnte Futter weiterzugeben, da der Umzug an sich schon sehr stressig für den kleinen Vierbeiner ist.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So stellst du deinen Welpen sicher auf THE GOODSTUFF um
Die bewährteste Methode ist die schrittweise Eingewöhnung, sie sogenannte Viertel-Regel, um das alte Futter schrittweise über 15 Tage "auszuschleichen".
Dein Plan für die Welpen-Futterumstellung
- An den Tagen 1-5 lautet das Futtermischverhältnis: ¾ des alten Futters, ¼ des neuen Futters
- An den Tagen 6-10 lautet das Futtermischverhältnis: ½ des alten Futters, ½ des neuen Futters
- An den Tagen 11-14 lautet das Futtermischverhältnis: ¼ des alten Futters, ¾ des neuen Futters
Ab dem 15. Tag sollte die Umstellung geschafft sein und die Portion kann ab sofort zu 100% aus dem neuen Hundefutter bestehen. Bei sehr ernährungssensiblen Junghunden kann die Umgewöhnungsphase je nach Bedarf natürlich auch verlängert werden.
Was du bei der Umstellung beachten solltest
Feste Fütterungszeiten einhalten: Welpen bis sechs Monate brauchen drei bis vier Mahlzeiten täglich. Feste Zeiten stabilisieren die Verdauung und geben deinem Vierbeiner Sicherheit.
Kein Mischen verschiedener neuer Sorten gleichzeitig: Immer nur ein neues Futter auf einmal einführen, sonst weißt du bei Problemen nicht, was die Ursache ist.
Frisches Wasser immer bereitstellen: Dein Welpe sollte jederzeit trinken dürfen.
Häufige Fehler bei der Welpen-Futterumstellung und wie du sie vermeidest
Zu schneller Wechsel: Das Futter von heute auf morgen komplett auszutauschen, ist der häufigste Fehler überhaupt. Die Darmflora deines Welpen braucht Zeit – daher nimm sie dir bitte.
Umstellung direkt nach dem Einzug: Dein Welpe ist durch den Ortswechsel bereits genug gestresst. Stress allein kann Verdauungsprobleme auslösen, noch bevor du das Futter wechselst.
Zu viele Leckerlis als Ausgleich: Wenn dein Welpe das neue Futter anfangs verweigert, greifen viele zu Leckerlis als Belohnung – das verzerrt aber den Nährstoffplan und kann Unverträglichkeiten verschleiern.
Verzicht auf Futtertagebuch: Besonders Einsteiger:innen unterschätzen, wie hilfreich ein einfaches Protokoll ist. Notiere täglich: Was gab es? Wie war der Kot? Gibt es Auffälligkeiten? So kannst du zu Beginn gut den Überblick behalten.
Futter-Hopping: Aus Unsicherheit alle paar Tage eine andere Sorte ausprobieren – das ist das Gegenteil von artgerechter Ernährung und überfordert jeden Welpen.
Durchfall, Erbrechen & Co.: Was tun, wenn dein Welpe diese Symptome zeigt
Keine Sorge – leichte Verdauungsprobleme während einer Futterumstellung sind normal und kein Grund zur Panik. Wichtig ist, zwischen vorübergehenden Anpassungsreaktionen und ernsthaften Unverträglichkeiten zu unterscheiden.
Leichte Symptome – das kannst du selbst tun
Tempo rausnehmen: Gehe einen Schritt im Umstellungsplan zurück und bleibe länger auf dem aktuellen Mischverhältnis.
Diese „Nebenwirkungen“ können bei einer Futterumstellung auftreten und sind völlig unbedenklich. Nach rund zwei bis drei Wochen sollte sich dein kleiner Neuzugang an das neue Hundefutter gewöhnt haben.
Wann du unbedingt zur Tierärztin oder zum Tierarzt solltest
Durchfall hält länger als 48 Stunden an
Erbrechen kombiniert mit Lethargie (Antriebslosigkeit)
Blut im Kot oder Erbrochenen
Dein Welpe trinkt kaum oder gar nichts mehr
Deutlicher Gewichtsverlust
Welpen können sehr schnell austrocknen – bei anhaltenden Symptomen solltest du also bitte nie abwarten, sondern sofort reagieren!
Trockenfutter oder Nassfutter – welche Ernährungsform ist für Welpen geeignet?
Keine Sorge, bei der Wahl zwischen THE GOODSTUFF Trocken- oder Nassfutter kannst du nichts falsch machen. Beide Futterarten sind für die Kleinen bestens geeignet. Wofür du dich letztendlich entscheidest, bleibt dir – und dem Geschmack deines Hundes – überlassen. Wichtig ist nur, dass das Futter als „Alleinfuttermittel“ gekennzeichnet ist und es somit den Nährstoffbedarf deines Welpen deckt.
Nährstoffbedarf von Welpen: Das muss das Futter in der Wachstumsphase leisten
Bei THE GOODSTUFF legen wir großen Wert auf ein gesundes (= langsames!) Wachstum deines Vierbeiners. Daher haben wir die Kalorienanzahl beim Futter für Junghunde reduziert und nicht höher als beim Futter für erwachsene Hunde angesetzt, wie das viele andere Hersteller machen.
Der wichtigste Unterschied zwischen beiden Sorten ist neben der kleineren Krokettengröße der höhere Anteil an Phosphor und Calcium beim Puppy/Junior Hundefutter. Diese Bestandteile benötigt dein Welpe u.a. für den gesunden Knochenaufbau. Keine Sorge - eine Überdosierung ist nicht möglich, da der Rest nicht benötigten Phosphors und Calciums einfach wieder ausgeschieden wird.
Grundsätzlich ist unsere Empfehlung: Wechsel nicht zu früh zum Adult Futter, sondern erst, wenn das Skelett deines kleinen Begleiters wirklich ausgewachsen ist. Dein Hund wird es dir danken!
Empfehlungen und Checkliste für eine stressfreie Futterumstellung beim Welpen
Bevor du mit der Umstellung beginnst, geh diese Checkliste einmal durch:
Vor der Umstellung:
Aktuelles Futter vom Züchter oder der Pflegestelle erfragen und ggf. besorgen
Neues Futter wie THE GOODSTUFF auswählen und ausreichend vorrätig lagern
Futtertagebuch angelegt (Notizblock oder App reicht)
Tierärztliche Empfehlung für Rassegröße und Lebensphase einholen
Während der Umstellung:
14-Tage-Plan konsequent einhalten
Tägliche Kotbeurteilung notieren
Feste Fütterungszeiten beibehalten
Frisches Wasser immer bereitstellen
Nach der vollständigen Umstellung:
Gewicht regelmäßig kontrollieren
Fell, Energie und Verdauung als Qualitätsindikatoren beobachten
Nächsten Umstellungszeitpunkt auf Adult-Futter vormerken
Worauf du beim Kauf von Welpenfutter achten solltest
Echtes Muskelfleisch als erste Zutat auf der Zutatenliste
Ohne Getreide
Klar deklarierte Zutaten ohne vage Sammelbezeichnungen wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse"
Vollständig bedarfsdeckend für Welpen – erkennbar am Hinweis „Alleinfuttermittel"
Ohne künstliche Farb, Aroma- und Konservierungsstoffe
Wir setzen bei THE GOODSTUFF auf genau diese Kriterien: frisches Fleisch in Lebensmittelqualität, besonders schonend verarbeitet, getreidefrei und garantiert ohne künstliche Zusätze.
Entdecke unsere Welpen-Produkte und ermögliche deinem Liebling so den bestmöglichen Start in ein ausgeglichenes und glückliches Hundeleben.
Fazit: Die Hundefutter Umstellung beim Welpen ist nicht schwierig – aber sie verlangt ein wenig Geduld, Aufmerksamkeit und den richtigen Plan. Das Wichtigste ist: kein Stress, kein Tempo, und immer ein Auge auf die Signale deines Vierbeiners. Mit dem 14-Tage-Plan, einem kurzen Futtertagebuch und einem hochwertigen Futter wie THE GOODSTUFF, das echte Zutaten in Lebensmittelqualität liefert, legst du den Grundstein für ein gesundes, langes Hundeleben.