Welpen und ihre Ernährung: Die häufigsten Kinderkrankheiten im Überblick

Welpen kommen nicht automatisch mit starken Abwehrkräften zur Welt. Wie bei Kindern auch, muss sich das Immunsystem junger Hunde erst entwickeln. Während der Kontakt mit einigen harmloseren Bakterien und Viren unumgänglich und wichtig ist, sollten die kleinen Fellnasen gegen einige – zum Teil tödlich verlaufende – Infektionskrankheiten geimpft werden.

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Welpen und ihre Ernährung: Die häufigsten Kinderkrankheiten im Überblick

Im Alter von acht Wochen startet der Tierarzt normalerweise mit der Grundimmunisierung gegen typische Hundekrankheiten wie Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis und Tollwut. Wie bei jeder Impfung ist es wichtig, dass Sie die Termine für die Auffrischungsimpfungen im Blick haben, damit Ihr tierischer Begleiter gut gegen diese Krankheiten grundimmunisiert und geschützt ist.

 

Welche Erkrankungen begegnen dem Welpen im Alltag?

Das Leben eines jungen Hundes kann sehr aufregend sein: Die Trennung von der Mutter und den Geschwistern, ein neues Zuhause, eine neue Familie, der Zahnwechsel, eine mögliche Futterumstellung – das alles ist nicht nur spannend, sondern auch ganz schön stressig für das kleine Fellknäuel. Gepaart mit einem noch nicht ausgereiften Immunsystem, kann das zu typischen Welpenkrankheiten führen:

 

Verdauungsprobleme

Falls Ihr Welpe an Durchfall oder Erbrechen leidet, kann das verschiedene Ursachen haben: Neben einem klassischen Magen-Darm-Infekt, der durch Krankheitserreger verursacht wird, kann es auch sein, dass Ihr Hund etwas gefressen hat, was er nicht fressen sollte. Welpen sind besonders neugierig und knabbern gerne Verbotenes an. Damit es gar nicht erst dazu kommt, haben wir hier zum Weiterlesen ein paar Tipps für Sie: Hundesicherer Haushalt: Diese sechs Gefahrenquellen sollten Sie kennen.

Doch auch die Futterumstellung kann den sensiblen Verdauungstrakt Ihres Welpen belasten. Wir empfehlen daher eine möglichst schrittweise und schonende Umstellung über 15 Tage. Wie genau das geht, können Sie hier detailliert nachlesen: Welpen und ihre Ernährung: So gelingt die Hundefutterumstellung bei Welpen.

Sollte Ihr junger Hund an starkem Durchfall oder Erbrechen leiden, kann er schnell dehydrieren. In diesem Fall und generell auch immer, wenn Sie sich unsicher sind, kontaktieren Sie bitte zur Sicherheit einen Tierarzt.

 

Augen- und Ohrenentzündung

Eine Bindehautentzündung, auch Konjunktivitis genannt, kommt bei Welpen relativ häufig vor. Bei einigen jungen Hunden ist das Gewebe der Augenlider altersbedingt noch locker. Gerötete Augen, aber auch ein Augenausfluss, der auch eitrig sein kann, sind genauso Anzeichen für eine Augenentzündung wie Juckreiz. Oftmals sind Zugluft, Staub oder Bakterien für die Augenentzündung verantwortlich. Damit aus einer unkomplizierten Bindehautentzündung keine chronische Erkrankung wird, sollten Sie mit Ihrem Welpen einen Tierarzt aufsuchen.

Auch bei einer Ohrentzündung ist der Weg zum Experten ratsam: Wenn Ihr Hund den Kopf schief hält, ihn ständig schüttelt oder sich am Ohr kratzt, sollten Sie die Lauscher genauer untersuchen. Zu den häufigsten Ohrenentzündungen zählt die Außenohrentzündung, auch Otitis externa oder umgangssprachlich „Ohrenzwang“ genannt. Hierbei ist die Ohrmuschel gerötet und/oder mit einem übelriechenden bräunlich-schwarzem Sekret verschmutzt. Eine Ohrenentzündung sollte immer schnellstmöglich behandelt werden.

 

Blasenentzündung

Auch Hunde können sich einen Harnwegsinfekt zuziehen. Besonders bei Welpen, die im Winter geboren werden, sollten Sie aufmerksam sein. Eine Blasenentzündung, auch als Zystitis bezeichnet, kann äußerst schmerzhaft sein.

Es ist wichtig, diese Erkrankung erst zu nehmen, da sich im schlimmsten Fall die Entzündung der Harnblase auf die Harnröhre, den Harnleiter und die Nieren auswirken kann. Der Tierarzt wird auch die Ursache für einen Harnwegsinfekt bestimmen können: Meistens sind Bakterien für die Blasenentzündung verantwortlich. Es können aber auch Pilze, Viren oder Krankheiten wie Harnsteine oder Diabetes mellitus der Grund sein.  

Sie erkennen eine Blasenentzündung daran, dass Ihr Welpe einen häufigen Harndrang hat, aber nur sehr wenig Urin absetzen kann. Bei jungen Hunden, die eigentlich schon stubenrein waren und plötzlich wieder ihr Geschäft zu Hause erledigen, sollten Sie hellhörig werden. Untersuchen Sie den Urin genauer: Ist die Farbe trüb, rötlich und riecht der Harn besonders streng – dann sollten Sie schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Viele Hunde, die an einer Blasenentzündung leiden, sind zusätzlich noch besonders unruhig oder müde und haben Fieber.

 

Hinken und Bewegungsstörungen

Wenn ein junger Hund hinkt, unrund läuft oder sensibel auf Berührungen reagiert, muss nicht zwingend etwas Ernstes dahinterstecken. Häufig ist es eine Überlastung, die sich dadurch bemerkbar macht. Eine sofortige Schonung ist hier auf jeden Fall angezeigt. Falls sich das Problem nicht rasch bessert, sollten Sie der Sache auf den Grund gehen und einen Tierarzt aufsuchen.

Welpen wachsen in kurzer Zeit sehr schnell – allerdings ist es für die Gelenk- und Knochenentwicklung wichtig, dass sie nicht ZU schnell wachsen und an Gewicht zulegen. Ein perfekt auf diese Bedürfnisse abgestimmtes Hundefutter wie THE GOODSTUFF ist dafür essenziell: Wir haben unsere Rezepturen so angelegt, dass unser Junior/Puppy-Futter bis zum 13./14. Lebensmonat gefüttert werden kann. Der hohe Proteingehalt unseres Trockenfutters und die geringe Kalorienanzahl - geringer als im Adult-Futter - ermöglichen ein gesundes, langsames Wachstum Ihres Hundes.

 

Fazit: Untersuchen Sie Ihren kleinen Begleiter regelmäßig, so dass er sich von Beginn an einen „Ganzkörper-Check up“ gewöhnt. Kontaktieren Sie bei Fragen oder Krankheiten einen Experten – Ihr Welpe wird es Ihnen danken!

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