Hunde in Bewegung: Zughundesport

In den letzten Monaten haben wir Ihnen einige Hundesportarten vorgestellt: Sie waren mit uns beim Agility, Dog Dancing, Dummytraining, beim Rettungshundesport sowie beim Mantrailing und bei der Fährtensuche. Heute, im letzten Teil unserer Hundesportreihe, stellen wir Ihnen den Zughundesport vor.

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Hunde in Bewegung: Zughundesport

In den letzten Monaten haben wir Ihnen einige Hundesportarten vorgestellt: Sie waren mit uns beim Agility, Dog Dancing, Dummytraining, beim Rettungshundesport sowie beim Mantrailing und bei der Fährtensuche. Heute, im letzten Teil unserer Hundesportreihe, stellen wir Ihnen den Zughundesport vor.

 

Was ist das genau?

Unter den Oberbegriff „Zughundesport“ fallen diverse Hundesportarten, bei denen es darum geht, dass ein oder mehrere Hunde den Menschen auf einem Gefährt hinter sich herziehen. Schon früher wurden Hunde in verschiedenen Regionen der Welt als Arbeitstiere vor einen Karren mit Rädern oder auf Kufen gespannt. Der heutige, moderne Zughundesport hat damit natürlich nichts mehr zu tun, dennoch hat er seinen Ursprung im Schlittenziehen. Die bekannteste Zughundesportart ist sicherlich der Schlittenhundesport, bei dem ein Hundegespann den Musher, also den Hundeschlittenführer, durch schneebedeckte Landschaften zieht.  

Ganz ohne Schnee kommt hingegen Dogscooting aus, bei dem der Hundeführer nicht mit einem Schlitten, sondern mit einem speziellen Tretroller fährt. Dabei werden ein oder mehrere Hunde mit einem Zugseil vor den Scooter gespannt – und schon geht es ab über Wiesen- und Waldwege. Wer hingegen seinen Hund noch aktiver unterstützen möchte, kann das gut beim Bike-Jöring tun: Bei dieser Sportart werden die Hunde vor ein Fahrrad, meistens ein Mountainbike, gespannt. Bike-Jöring ist eine sehr schnelle und fordernde Sportart, die ebenso wie alle anderen Zughundesportarten hohen Anforderungen an Zwei- und Vierbeiner stellt. Beim Cani-Cross joggt der Hundehalter mit seinem nach vorne ziehenden Hund an der Leine.

Apropos Leine: Auch wenn es vielleicht verlockend erscheint - eine normale Hundeleine sollten Sie nicht verwenden. Auch dann nicht, wenn Sie den Zughundesport „einfach mal kurz ausprobieren möchten“. Eine normale Leine, die am Halsband oder Brustgeschirr befestigt ist, kann durch den starken Zug schnell gesundheitliche Schäden beim Vierbeiner hervorrufen.

Aus Sicherheitsgründen sind bei allen Zughundesportarten die Gefährte bzw. der Jogger mit einem speziellen Zugseil mit integriertem Rückdämpfer mit ihren Hunden verbunden. Eine Führungsstange, auch Antenne genannt, verhindert, dass sich das Zugseil bei der sogenannten Seilanspannung verheddert. Eine weitere Anspannart ist die Pulkaanspannung, die häufiger beim Dog Trike (die Hunde ziehen einen dreirädrigen Wagen) oder beim Sacco Cart (die Hunde ziehen einen vierrädrigen Wagen) zum Einsatz kommt. Bei der Pulkaanspannung tragen die Tiere ein Spezialgeschirr und sind mit einem Zugbügel verbunden.

 

Für wen ist der Sport geeignet?

Aufgrund der benötigten Kraft ist der Sport eher für große und extrem lauffreudige Hunderassen geeignet. Die meisten Hunderassen können das vierfache ihres eigenen Körpergewichts ziehen, nordische Hunderassen sogar das neunfache. Daher ist es wichtig, dass der Musher vorab das richtige Gewicht der Ausrüstung berechnet.

Eine gute Kondition und eine gesunde körperliche Verfassung sind ebenfalls Voraussetzungen, um den Zughundesport ausüben zu können. Für Hunde, die unter Hüft- oder Herz/Kreislauf-Problemen leiden, oder die noch im Wachstum sind, ist der Zughundesport definitiv nicht geeignet.

 

Was sollte noch beachtet werden?

Natürlich spielt der Untergrund beim Ziehen eine große Rolle: Neben Schnee ist der Reibungswiderstand auf Beton am Geringsten. Jedoch ist der harte Boden nicht besonders Pfoten- und Gelenkfreundlich. Ein weicher Wald- oder Wiesenboden sollte daher immer die erste Wahl sein.

Neben den Pfoten der Vierbeiner sollte der Hundeführer auch stets das Wetter im Blick haben. Am besten trainiert es sich unter 15 Grad. Steigt die Temperatur höher oder herrscht besonders hohe Luftfeuchtigkeit, können die Hunde schnell überhitzen und ein Kreislaufkollaps droht. Daher lautet unser Tipp: Nur an kühlen Tagen trainieren und den Hunden genug Wasserpausen gönnen. Dann steht dem temporeichen Sport in der Natur nichts mehr im Weg!

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