Die Wölfe & Hunde vom WSC: Kaspar

Seit Frühjahr 2019 sind wir exklusiver Futterpartner des einzigartigen Wolf Science Center (WSC), einer Forschungseinrichtung der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Hund und Wolf erforscht. Am WSC im österreichischen Ernstbrunn leben von Hand aufgezogene Wölfe und Hunde. Sie führen eine intensive und vertrauensvolle Beziehung mit ihren TrainerInnen. Heute stellen wir Ihnen Kaspar, die grauen Eminenz vor:

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Die Wölfe & Hunde vom WSC: Kaspar

Seit Frühjahr 2019 sind wir exklusiver Futterpartner des einzigartigen Wolf Science Center (WSC), einer Forschungseinrichtung der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Hund und Wolf erforscht. Am WSC im österreichischen Ernstbrunn leben von Hand aufgezogene Wölfe und Hunde. Sie führen eine intensive und vertrauensvolle Beziehung mit ihren TrainerInnen. Heute stellen wir Ihnen Kaspar, die grauen Eminenz vor:

Kaspar lebt seit einiger Zeit allein im Gehege – er ist der letzte des „Black Packs“, der Gründergeneration von 2008, nachdem Shima und Aragorn bereits verstorben sind. Das war am Anfang sicherlich nicht leicht für ihn, denn Wölfe sind schließlich sehr soziale Tiere. Aber er konnte nicht so einfach in ein anderes Rudel integriert werden, da er alters- und persönlichkeitsbedingt nicht übermäßig offen für neue Kontakte ist und eine Umsiedlung für ihn sicher mehr Stress als Zugewinn bedeutet hätte.

Um Kaspar trotz fehlenden Rudels ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen, wurde sein Trainingspensum deutlich erhöht. Denn Arbeit ist Kaspars Lebenselixier und sein Engagement ist bewundernswert. Er bekommt nun täglich mindestens ein Training. Dafür hat sich jede Trainerin eine eigene Übung für Kaspar ausgedacht. Von Apportieren über Posieren bis hin zum Gegenstände unterscheiden ist alles dabei. Es ist immer schön zu sehen, wie viel Freude er beim Erlernen der neuen Tricks hat. 

Darüber hinaus nimmt Kaspar natürlich nach wie vor an wissenschaftlichen Tests teil. Aktuell wird zum Beispiel für einen Kooperationstest trainiert, bei dem es darum geht, dass die Tiere zwischen einem guten und einem schlechten Kooperationspartner wählen können. Das ist gar nicht so leicht und erfordert mehrere Trainingsschritte: Zunächst müssen die Tiere lernen, wie sie überhaupt ihre Wahl treffen. Dafür steigen sie mit den Vorderpfoten auf ein sternförmiges Holzbrett. Im weiteren Trainingsverlauf aktiviert das Tier durch das Betreten des Sterns eine Trainerin dazu, mit ihm gemeinsam an einem sogenannten „String-pulling- Tisch“ zu arbeiten. Das ist eine Apparatur, bei der durch das gemeinsame Ziehen an zwei Seilenden eine Plattform so bewegt wird, dass die darauf liegende Belohnung für die Ziehenden erreichbar wird. Wird nur an einem Seilende gezogen, zieht sich das Seil einfach durch und die Belohnung bleibt in unerreichbarer Ferne. Das heißt im Klartext: Das Tier braucht den menschlichen Partner, um ans Ziel zu kommen. Im letzten Trainingsschritt lernen die Tiere dann noch, welche der zwei zugeordneten Trainerinnen die „Gute“ und welche die „Böse“ ist (die Gute arbeitet mit, die Böse steht unnütz in der Gegend herum).

Gesundheitlich geht es Kaspar seines hohen Alters entsprechend gut. Das Fell ist nach wie vor tiefschwarz und so sieht er doch viel jünger aus, als er eigentlich ist. Trotzdem hat auch er hier und da kleinere Wehwehchen und auch sein Gehör lässt immer mehr nach. Aber wer weiß, vielleicht ist es auch ein bisschen Altersstarrsinn?

Wer Kaspar besser kennenlernen und ihn unterstützen möchte, der kann eine Patenschaft für ihn abschließen. Ab 25 Euro/Monat können Sie Teil des WSC-Rudels werden. www.wolfscience.at/patenschaften

 

Foto: Rooobert Bayer

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