English Cocker Spaniel: Familienhund mit Jäger-Herz

Fröhlich, intelligent und voller Tatendrang: Der English Cocker Spaniel zählt zu den ältesten Spaniel-Rassen und ist ein beliebter Jagd- und Familienhund. Wir stellen Ihnen den britischen Vierbeiner im Rasseporträt vor.

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English Cocker Spaniel: Familienhund mit Jäger-Herz

Herkunft

Die genaue Herkunft des English Cocker Spaniel ist unbekannt. Eine Theorie besagt, dass die Bezeichnung „Spaniel“ auf Spanien hindeutet: Während des Römischen Reiches sollen römische Soldaten die Hunde von Spanien aus nach Großbritannien gebracht haben. Aus dem lateinischen Begriff „Canis Hispaniolus“ – was übersetzt „Spanischer Hund“ bedeutet – entwickelte sich im Laufe der Zeit der Begriff „Spaniel“.

Historisch gesichert ist, dass erstmals im 14. Jahrhundert Vorfahren der modernen Spaniel-Rassen in britischen Schriften erwähnt wurden. Etwas später berichtete auch William Shakespeare in „Ein Sommernachtstraum“ von einem Cocker Spaniel.

Spaniels sind wendige Apportier-, Jagd- und Stöberhunde. Der Zusatz „Cocker“ stammt von dem englischen Begriff „Woodcock“, zu Deutsch „Waldschnepfe“, da der English Cocker Spaniel speziell für die Jagd auf diese Tiere gezüchtet wurde.

Der English Cocker Spaniel unterscheidet sich übrigens deutlich von dem American Cocker Spaniel, der sich mit seinem langen Fellkleid und der runderen Kopfform hauptsächlich als Show-Hund etabliert hat. Als Jagdhund ist der American Cocker Spaniel nicht geeignet. Wenn von einem Cocker Spaniel die Rede ist, ist in der Regel immer der English Cocker Spaniel gemeint.

Der English Cocker Spaniel wurde 1873 vom Kennel Club als offizielle Hunderasse anerkannt.

 

Aussehen

Mit seinem dichten und seidigen Fell ist der English Cocker Spaniel eine echte Erscheinung. Die Felllänge variiert: Während es am Kopf und am Rücken relativ kurz ist, ist es an den Ohren, an den Beinen, an der Rute und im Brust- und Bauchbereich relativ lang. Für die Fellpflege sollten Sie etwas Zeit investieren, da der English Cocker Spaniel regelmäßig gebürstet und bei Bedarf auch getrimmt werden muss. Am besten gewöhnen Sie Ihren Hund bereits im Welpenalter an eine tägliche Fellpflege-Routine.

English Cocker Spaniel gibt es in den unterschiedlichsten Fellfarben: Einfarbige Rassevertreter weisen die Farben schwarz, rot und braun auf – jeweils auch mit loh möglich. Zweifarbige Vierbeiner sind entweder schwarz-weiß, braun-weiß oder orange-weiß. Es gibt auch dreifarbige Hunde.

Ein charakteristisches Merkmal dieser Hunderasse sind die tief angesetzten Schlappohren, die regelmäßig auf Entzündungen und Hautreizungen untersucht werden sollten. Aufgrund der Ohrengröße und der Stöberleidenschaft der Hunde verfangen sich immer mal wieder Grannen oder andere Fremdkörper im Fell der Ohren.

Mit seiner Widerristhöhe von 39-41 Zentimetern und einem Gewicht von 12-15 kg zählt der English Cocker Spaniel zu den mittelgroßen, kompakten Hunderassen.

  

Charakter

Mit seinem freundlichen und umgänglichen Wesen ist der English Cocker Spaniel ein beliebter Familienhund, der am liebsten immer in der Nähe seines Rudels sein möchte.

Allerdings kann der Vierbeiner seine Jagd- und Stöberhund-Gene nicht verleugnen: Wenn man ihn lässt, ist kein Unterholz und Gebüsch vor ihm sicher. Und auch vor einem Sprung ins Wasser schreckt der eifrige Hund nicht zurück. Der English Cocker Spaniel gilt als sehr bellfreudig, gibt aber trotz der Neigung zum Bellen keinen guten Wachhund ab, da er fremden Personen gegenüber meist freundlich und neugierig begegnet.

Die Hunderasse kann etwas eigensinnig sein, da sie aufgrund der Herkunft gewohnt ist, selbstständige Entscheidungen treffen zu müssen. Und hat der English Cocker Spaniel erst einmal eine Fährte aufgenommen, ist er ganz auf seine Aufgabe fokussiert – auch, wenn man ihn nicht darum gebeten hat ? Eine liebevolle und konsequente Erziehung ist hilfreich, um die Jagd-Leidenschaft im Alltag in Schach zu halten.

Der English Cocker Spaniel hat einen hohen Bewegungsdrang und fühlt sich bei einem naturverbundenen, sportlichen Halter besonders wohl. Wird er nicht bei der Jagd eingesetzt, fordern ihn Apportierspiele oder Dummytraining. Auch Agility sowie Mantrailing und Fährtensuche machen dem schlappohrigen Briten große Freude!

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