Die Läufigkeit bei der Hündin

 Als Läufigkeit wird die Vor- und Hauptphase im Zyklus der Hündin bezeichnet, in der sie fruchtbar ist und trächtig werden kann.
Hündinnen erreichen je nach Rasse ihre Geschlechtsreife zwischen dem 6. bis 12. Lebensmonat – sie werden das erste Mal läufig. Zwergrassen gehören eher zu den Frühentwicklern und werden in der Regel schon ab dem 6. Lebensmonat läufig. Großwüchsige Hunde gelten als Spätentwickler und erreichen ihre Geschlechtsreife erst zwischen dem 9. und 12. Lebensmonat. Mittelgroße Rassen liegen dazwischen – hier kann man zwischen dem 8. und 9. Lebensmonat mit der ersten Läufigkeit rechnen.

Wie merke ich die Läufigkeit bei meiner Hündin?

Die Läufigkeit geht bei Hündinnen mit einem sichtbaren Anschwellen der Vulva einher. Zudem tritt ein blutig aussehendes Sekret aus der Scheide aus. Dabei handelt es sich um eine mit Duftstoffen angereicherte Flüssigkeit.
Außerdem zeigen Hündinnen in dieser Phase oft ein verändertes Verhalten, auf das geduldig eingegangen werden muss. Auch auf eine erhöhte Leistung beim Hundesport sollte während der Läufigkeit verzichtet werden.
Die ersten Läufigkeitstage nennt man Proöstrus. Eine Phase, die ca. 7 bis 18 Tage dauert.

Tipp:
Die Menge des blutigen Sekrets variiert und viele Hündinnen säubern sich durch häufiges Lecken selbst. Im Fachhandel können auch Läufigkeitshöschen sowie passende Einlagen gekauft werden.

Wichtig:
Sehen Sie das Höschen nicht als „Verhütungsmittel“. Der Rüde schafft es trotzdem, die Hündin zu decken.

Nun folgt die kritische Phase

Zwischen dem 10. und 20. Tag wird das vorher blutig aussehende Sekret heller. In dieser Phase ist die Hündin paarungsbereit und -willig. Hier ist schnell erklärt, warum man von einer „Läufigkeit“ spricht – in dieser Zeit begibt sich die Hündin auf die Suche nach einem Rüden und man muss aufpassen, dass sie dadurch nicht wegläuft. Nicht selten kommt es dadurch zu tragischen Unfällen, da die Hündin unachtsam herumirrt.
Diese Phase nennt man Östrus und sie dauert ca. 10 Tage.

Wichtig:
Meiden Sie nun öffentliche Hundewiesen und -plätze verstärkt und führen Sie Ihre Hündin strikt an der Leine.

Bei einer ungedeckten Hündin gehen die Läufigkeitsanzeichen deutlich zurück, die Vulva schwillt wieder ab und auch das Wesen des Tieres normalisiert sich.

Die Scheinträchtigkeit

Auch wenn die Hündin nicht gedeckt wurde, kann 3 bis 12 Wochen nach der Läufigkeit das Gesäuge stark anschwellen und sogar Milch absondern. Das Tier ist scheinträchtig – ein natürlicher Vorgang, der meist kleine Rassen betrifft und der sich über Wochen hinziehen kann. Viele Hündinnen neigen nun auch zum „Nestbau“. Stellen Sie Ihr Tier in dem Fall bei Ihrem Tierarzt vor, um mögliche Vorgehensweisen zu besprechen.

Wichtig – im Fall einer ungewünschten Paarung

Ist es aus Unachtsamkeit trotzdem passiert, dass ein Rüde Ihre Hündin deckt, dürfen Sie die beiden keinesfalls trennen – das kann zu erheblichen Verletzungen der Geschlechtsteile beider Hunde führen, da sie sprichwörtlich anatomisch ineinander hängen. Der Akt dauert 20 bis 40 Minuten. Warten Sie ab und suchen Sie anschließend einen Tierarzt zur weiteren Beratung auf.

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